Wissenswertes über Hanf und CBD - CBDNOL Blog
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CBDNOL Blog

  • 13 Fakten über CBD Blüten

    Sind CBD Blüten legal? Wie hoch ist die ideale Dosis und gibt es Nebenwirkungen? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden. Hier sind 13 wissenswerte Fakten über CBD Blüten. Viel Spaß beim Lesen!

    Fakt 1: CBD Blüten stammen von der Hanfpflanze

    Zwar enthalten auch die Blätter der Hanfpflanze Cannabinoide, doch die Blüten bieten die mit Abstand höchste Konzentration an CBD, THC & Co. Nur weibliche Hanfpflanzen können die begehrten Blütenköpfe bilden!

    Fakt 2: Die Anbaumethode ist entscheidend

    Einfach einen Samen in die Erde setzen und wachsen lassen? So einfach ist der Anbau von Hanf nicht. Die Reinheit und Qualität der CBD Blume steht im direkten Zusammenhang mit den Anbaumethoden des Züchters und den Produktionsmethoden des Herstellers. Die CBD Blüten bei CBDNOL® stammen zum Beispiel aus hochwertigem und EU-zertifiziertem Nutzhanf, den wir unter besten Bedingungen und 100% frei von Chemikalien, Pestiziden & Co. anbauen.

    Fakt 3: CBD macht Sie nicht high

    Ob CBD Öl, CBD Blüten oder CBD Pollen: Cannabidiol (CBD) wirkt im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) nicht psychoaktiv. Deshalb erleben Sie nach dem Konsum von staatlich zugelassenen CBD-Produkten kein Rauschgefühl!

    Übrigens: CBD Blüten lassen sich optisch kaum von den psychoaktiven Blüten der Cannabispflanze unterscheiden. Der Unterschied liegt ausschließlich im Gehalt von Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC).

    Fakt 4: CBD Blüten sind legal

    Im Gegensatz zu THC gelten CBD-Produkte nicht als Rauschmittel, sondern als Nahrungsergänzungsmittel. Deshalb sind CBD-Produkte mit maximal 0,2% THC-Gehalt in Deutschland legal und frei verkäuflich.

    Fakt 5: Ein Drogentest ist unproblematisch

    Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass CBD-Blüten Probleme beim Drogentest verursachen. THC-Konzentrationen von weniger als 0,2% erreichen den Schwellenwert im Normalfall nicht, den Urinanalysen und andere Drogentests zum Nachweis illegaler Drogen im menschlichen Körper verwenden.

    Fakt 6: CBD Blüten wirken beruhigend

    Das ist zumindest für die meisten Menschen der Fall. CBD Blüten können zum Beispiel Stress abbauen, körperliches Wohlbefinden verbessern oder Angstzustände mindern. Selbst Depressionen kann CBD entgegenwirken!

    Übrigens: CBD Blüten sind eine besonders rohe und unverarbeitete Form von CBD. Die natürlichen Blüten besitzen hochkonzentrierte Cannabinoide, Terpene, Flavonoide und bieten einen hohen Wirkungsgrad.

    Fakt 7: CBD kann bei Krankheiten helfen

    Die Wirkungsweise von CBD ist noch nicht ausreichend erforscht – verschiedene Studien lassen jedoch bereits jetzt Rückschlüsse zu. So kann der Konsum von CBD zum Beispiel bei folgenden Krankheiten sinnvoll sein:

    • Epilepsie
    • Krebs
    • Blasenkrämpfe
    • Asthma
    • Essstörungen
    • Angststörungen
    • Posttraumatische Belastungsstörungen
    • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS)
    • Kopfschmerzen
    • Migräne

    Wichtig: CBD beseitigt selten die Ursachen einer Krankheit. Stattdessen stärkt CBD das Nerven- und Immunsystem und lindert so verschiedene Symptome. Bei einer Krebserkrankungen kann CBD zum Beispiel die Nebenwirkungen der Chemotherapie (vor allem Übelkeit) deutlich reduzieren. Mehr Informationen dazu gibt es in folgender THC/CBD-Chemotherapie-Studie (auf Englisch).

    Fakt 8: Leichte Nebenwirkungen sind möglich

    Das Naturprodukt CBD ist für die allermeisten Menschen bemerkenswert gut verträglich. Dennoch gibt es ein mildes Nebenwirkungsprofil – zu den häufigsten Nebenwirkungen von CBD gehören Müdigkeit oder Abgeschlagenheit, Mundtrockenheit und Durchfall. Natürlich kann das Rauchen von CBD Blüten wie jede Art von Rauchen auch zu Lungenerkrankungen führen.

    Fakt 9: CBD Blüten gibt es in verschiedenen Sorten

    Pineapple Express, Strawberry Cheese oder Redwood Kush? Fruchtig, süß oder beerdig-erdig? CBD Blüten sind in zahlreichen Sorten und Geschmäckern erhältlich. Stöbern Sie durch unser Sortiment an CBD Blüten im Online Shop und melden Sie sich gerne, wenn Sie Fragen haben!

    Fakt 10: CBD Blüten werden meist geraucht oder inhaliert

    Das Rauchen oder Vapen hat gegenüber anderen CBD-Produkten den Vorteil, dass die Wirkung schneller einsetzt und man die Dosis bei Bedarf präzise erhöhen kann. Beim Einatmen der CBD Blüten muss das Cannabidiol nicht erst durch das Verdauungssystem – das CBD wird direkt über die Lungen ohne grosse Verzögerung ins Blut aufgenommen.

    Fakt 11: Das Inhalieren ist gesundheitsschonender

    Rauchen oder Inhalieren? Die Inhalation mit einem Vaporizer ist meist die bessere Wahl. Beim Rauchen atmen Sie verbranntes Pflanzenmaterial ein und schleusen Substanzen in Ihre Lunge, die dort nichts zu suchen haben. Ein Verdampfer erhitzt die CBD Blüten dagegen auf eine Verdampfungstemperatur – so werden die wertvollen CBD-Wirkstoffe freigesetzt, ohne dass ein Verbrennungsprodukt entsteht.

    Wichtig: Wenn Sie kein Raucher sind, empfehlen wir weder das Rauchen noch das Inhalieren von CBD Blüten. Wählen Sie stattdessen CBD Öle, die Sie direkt unter die Zunge träufeln können! Oder kochen Sie mit CBD Blüten statt sie zu rauchen oder inhalieren.

    Fakt 12: CBD Blüten eignen sich zum Kochen

    CBD ist fettlöslich und deshalb für eine Vielzahl von Rezepten geeignet. Sie können das Cannabinoid zum Beispiel in zahlreichen deftigen Speisen in Form von Dressings, Soßen und Marinaden hinzufügen. Oder Sie verarbeiten die CBD Blüten in süsse Desserts wie Kuchen und Brownies. Selbst Kaffee oder Cocktails können Sie mit CBD Blüten zubereiten!

    Fakt 13: Es gibt keine ideale Dosis

    CBD Blüten wirken bei jedem Menschen anders. Einige Menschen reagieren empfindlicher auf CBD und spüren die gewünschte Wirkung bereits nach winzigen Dosierungen – andere konsumieren viel höhere CBD-Dosen und spüren weniger. Unsere Empfehlung: Beginnen Sie mit einer niedrigen CBD-Dosis (zum Beispiel ein bis zwei Inhalationen) und beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert. Anschließend können Sie die Dosis langsam steigern.

  • CBD und Sex: Gibt es einen Zusammenhang?

     

    In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, ob CBD das Sexleben verbessern kann. Besonders interessant dabei ist die chemische Verbindung zwischen dem menschlichen Orgasmus und dem Endocannabinoid-System.

    Endocannabinoide und Orgasmen

    Wenn es um Sex und CBD geht, spielt das Endocannabinoid-System eine wichtige Rolle. Dieses Netzwerk an neurochemischen Signalwegen zieht sich durch den gesamten Körper – und ist beispielsweise im Gehirn, im zentralen Nervensystem und in peripheren Organen zu finden. Die Cannabinoide der Hanfpflanze interagieren mit dem Endocannabinoidsystem und können so eine Vielzahl von positiven Effekten stimulieren. Doch wo ist der Zusammenhang zum Sex?

    Eine 2018 veröffentlichte Studie aus dem Journal of Sexual Medicine gibt eine mögliche Antwort: Forscher untersuchten den Endocannabinoid-Spiegel bei männlichen und weiblichen Probanden vor und nach einem Orgasmus – und fanden heraus, dass es nach dem Orgasmus zu einem Anstieg des Endocannabinoids 2-AG (2-Arachidonoylglycerol) kam. 2-AG und Anandamid sind zwei Endocannabinoide, die eine Rolle bei den belohnenden Folgen sexueller Erregung und des Orgasmus spielen.

    Das Fazit der Studie? Das Endocannabinoid-System spielt eine zentrale Rolle für die sexuelle Reaktion von Menschen. Es bedarf jedoch noch weiteren Studien, um herauszufinden, welche Rolle das Endocannabinoid 2-AG tatsächlich spielt, wenn der Körper es während dem Sex ausschüttet.

    CBD und Sex: So kann CBD wirken

    Mit Cannabinoiden wie CBD könnte es daher möglich sein, die sexuelle Reaktion zu stimulieren und die chemische „Belohnungsreaktion“ nachzuahmen. Das liegt daran, dass Cannabinoide mit dem Endocannabinoidsystem interagieren. Demnach könnte CBD in Zusammenhang mit Sex potenziell folgendermaßen helfen:

    • Sexuelles Verlangen steigern
      Eine Studie der „US National Library of Medicine” fand heraus, dass Cannabis eine luststeigernde Wirkung auf den menschlichen Organismus hat. Bei CBD besteht also die Möglichkeit, dass das Cannabinoid bei mangelnder Erregung und Lustempfinden helfen kann. CBD erweitert außerdem die Blutgefässe – und kann dabei helfen, dass das Blut leichter fliessen kann. Ein erhöhter Blutfluss führt in der Regel zu erhöhter Erregung und Stimulation.
    • Schmerzen lindern

    Wenn chronische Beschwerden oder sexuelle Funktionsstörungen das Problem sind, kann CBD möglicherweise auch bei Schmerzen beim Sex helfen. Studien zeigen, dass CBD ein starkes entzündungshemmendes Mittel ist und als ergänzende Behandlung von Schmerzen wirksam sein kann. So könnte CBD-Balsam zum Beispiel einen Versuch wert sein, wenn Frauen wegen Scheidentrockenheit oder -reizung schmerzhaften Geschlechtsverkehrt haben.

    • Entspannung fördern

    Wenn das Sexleben leidet, dann häufig weil es uns schwer fällt, eine Auszeit zu nehmen und uns dem sexuellen Vergnügen hinzugeben. Unser Alltag ist hektisch, täglich werden wir mit Millionen von Reizen überflutet – und sind dank Social Media immer und jederzeit für jeden erreichbar. Sexuelle Probleme liegen demnach häufig nicht an mangelndem Verlangen, sondern eher an einer Überlastung des Gehirns. CBD kann dabei helfen, zu entspannen und vor dem sexuellen Akt einfach mal loszulassen. Besonders praktisch: CBD können Sie natürlich und diskret in Ihr Sexleben integrieren. Ob als Kapseln oder in flüssiger Form!

    • Angstzustände lösen

    Viele Menschen nutzen CBD, um Angstzustände zu bekämpfen und ihren psychischen Zustand zu verbessern. Wenn CBD mit den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems interagieren, kann dies die Schmerzübertragung der Nerven im Gehirn blockieren. Außerdem kann CBD im Schlafzimmer ein Gefühl von Ruhe, Entspannung und Freude erzeugen, das sich häufig in gesteigertem sexuellem Vergnügen niederschlägt.

    • Empfinden steigern

    Cannabinoidrezeptoren bei Frauen finden sich in der Gebärmutter, den Eileitern, den Eierstöcken, der Vagina und der Vulva. All diese Teile des weiblichen Fortpflanzungstrakt spielen eine bedeutende Rolle bei den alltäglichen Freuden und Schmerzen im Zusammenhang mit Sex. Die Stimulation der Cannabinoidrezeptoren kann auch bei geringer Libido helfen – oder wenn Frauen keine Orgasmen erreichen können. Auch Männer mit erektiler Dysfunktion können von CBD profitieren. Wie bereits erwähnt, erhöht CBD den Blutfluss und die Nervenempfindung – das kann helfen, sexuelle Lust zu steigern und Orgasmen zu intensivieren.

    • Vorspiel verbessern

    Nutzen Sie CBD Öl für eine entspannende Massage vor dem Sex. In Kombination mit ätherischen Ölen kann eine Massage mit CBD Öl Muskelverspannungen lösen, beide Partner entspannen und das sexuelle Verlangen steigern. Übrigens gibt es mittlerweile sogar CBD-Gleitgel!

    Schlusswort

    CBD für ein besseres Sexleben ist ein Versuch wert. Vor allem wer unter einer geringen Libido leidet oder wegen einem stressigen Alltag selten abschalten kann, sollte die positive Wirkung von CBD nicht unterschätzen. Weitere Studien sind definitiv nötig, um den Zusammenhang von CBD und Sex weiter zu erforschen – die bisherigen Studien zeigen jedoch eine eindeutig positive Tendenz!

  • So funktioniert's vom Anbau bis zum fertigen CBD Öl

    Immer mehr Menschen interessieren sich für CBD und die potenziell gesundheitsseigernden Effekte des Cannabinoids. Vor allem CBD Öl erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Doch wie wird CBD Öl eigentlich hergestellt? Und was verrät der Herstellungsprozess über die Qualität des fertigen Produkts? Genau das erfahren Sie in diesem Artikel.

    Schritt 1: Der Hanfanbau

    Die Herstellung von CBD Öl beginnt mit dem Anbau der Hanfpflanze. Zwar ist der Anbau von Marihuana und Hanf in Deutschland üblicherweise illegal, Hanf mit maximal 0,2% THC stellt jedoch eine Ausnahme dar – und ist in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern legal. Hanf mit einer solch geringen THC-Konzentration kann Konsumenten nämlich nicht "high" machen. Wenn Sie legales CBD konsumieren, gibt es keinen Rauscheffekt! Verbraucher können CBD mit dem gesetzlichen Grenzwert von 0,2% THC deshalb bedenkenlos kaufen.

    Im ersten Schritt bauen CBD Hersteller also das Hanf an – bzw. beauftragen Landwirte mit dem Hanfanbau. Diese können Hanf mit einer speziellen Genehmigung auf Böden in ganz Europa anbauen. Das EU-Recht garantiert, dass dies bei zugelassenen Hanfpflanzen legal ist.

    Was ist bei diesem ersten Schritt besonders wichtig? Es sollte sich um EU-zertifizierten Nutzhanf handeln. Außerdem sollte der Boden unbedingt sauber sein, denn Hanf absorbiert Giftstoffe aus dem Boden. Deshalb empfiehlt es sich als Verbraucher nicht, auf billige CBD Produkte (beispielsweise aus China) zurückzugreifen. Ihre Gesundheit sollte es Ihnen wert sein!

    Weitere nützliche Infos über den Hanfanbau

    • Es gibt einen EU-Sortenkatalog mit 63 landwirtschaftlichen Hanfsorten, die Landwirte mit einer Sonderlizenz anbauen dürfen. Der CBD-Gehalt dieser Sorten variiert und die daraus gewonnenen CBD Extrakte enthalten zwischen 0,5% und 4% Cannabidiol (CBD).
    • Die Blüten der weiblichen Hanfpflanze sind für die Herstellung von CBD Öl besonders wichtig. Die Trichome in den weiblichen Blüten enthalten nämlich den höchsten Anteil von Cannabinoiden. Trichome sind die Pollen auf den Blüten der Hanfpflanze.
    • CBD Extrakte aus EU-Nutzhanf enthalten maximal 4% CBD. Deshalb nutzen einige Hersteller eigens entwickelte Kreuzungen von Industriehanf und Marihuana, um die CBD-Konzentration zu erhöhen. Natürlich unter Einhaltung des gesetzlichen THC-Grenzwertes.

    Schritt 2: Ernte & Trocknung

    Im Spätsommer beginnt in Europa die Hanf-Erntezeit. Besonders wichtig nach der Ernte ist die Trocknung der Hanfblüten – für die CBD Extraktion müssen die Pflanzenteile zu 100% trocken sein. Die Trocknung geschieht meistens in einem kühlen, dunklen, trockenen und gut belüftetem Raum. Auf Hitze sollte verzichtet werden, da zu viel Hitze die wertvollen Bestandteile und Cannabinoide im Hanf zerstören kann. Für die Trocknung werden in der Regel 5 bis 7 Tage eingeplant.

    Schritt 3: Extraktion

    Um CBD Öl zu gewinnen, muss das CBD nun aus dem Pflanzenmaterial entfernt werden. Dies wird Extraktion genannt und ist der vermutlich wichtigste Schritt bei der Herstellung von CBD Öl. Das gewählte Extraktionsverfahren entscheidet maßgeblich über die Reinheit und Qualität des Endprodukts. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier Extraktionsmethoden vor, drei davon sind nicht zu empfehlen:

    • Ölextraktion
      Cannabinoide können sich mit Pflanzenöl extrahieren lassen – denn Cannabinoide sind fettlöslich. Dafür bedeckt man das Pflanzenmaterial zum Beispiel mit Olivenöl, Hanfsamenöl oder Kokosöl und erhitzt alles für ein bis zwei Stunden bei etwa 100°C. Der Ertrag bei einem solchen Verfahren ist jedoch gering. Außerdem ist Pflanzenöl schnell verderblich.
    • Trockeneisextraktion
      Trockeneis kann die klebrigen Trichome (bzw. Harz) von den Blüten trennen. Dafür steckt man das Pflanzenmaterial zusammen mit Trockeneis in einen Behälter, um das Harz einzufrieren. Anschließend lässt sich das gefrorene Harz mit den wertvollen Cannabinoiden einfach abschütteln und vom Rest der Pflanze trennen. Der Ertrag bei der Trockeneisextraktion ist etwas höher als bei einer Ölextraktion, doch die Qualität des Endprodukts ist ebenfalls nicht optimal.
    • Lösungsmittelextraktion
      Ein weiteres CBD Extraktionsverfahren geschieht mit Lösungsmitteln wie Alkohol, Ethanol, Butan, Hexan oder Isopropanol. Die Lösung gibt man über das Pflanzenmaterial und erhitzt es so lange, bis nur das Extrakt übrig bleibt. Das führt jedoch zu mehreren Problemen – vor allem extrahiert die Methode auch das Chlorophyll, was für Menschen schädlich sein kann und den Geschmack bitterer macht. Außerdem sind starke Lösungsmittel grundsätzlich gesundheitsschädlich und es können Rückstände im CBD Extrakt enthalten sein.

    Seriöse CBD Anbieter wählen deshalb keiner dieser drei Extraktionsmethoden. Es gibt eine Methode, die unbestreitbar die beste Extraktionsform ist – die sogenannte CO2-Extraktion.

    Die CO2-Extraktion

    Die CO2-Extraktion ist die teuerste und aufwändigste CBD Extraktionsmethode. Sie benötigt ein größeres Budget, technisches Fachwissen und ist den anderen Methoden deutlich überlegen. Deshalb nutzen fast alle Premium CBD Anbieter die CO2-Extraktionsmethode. Wie funktioniert das Verfahren? Das sehen wir uns im nächsten Abschnitt an:

    Die CO2-Extraktion basiert auf einem sogenannten Closed-Loop-System. Man gibt das rohe Pflanzenmaterial in die Extraktionskammer einer Extraktionsmaschine, kühlt in einer anderen Kammer das Kohlendioxid (CO2) auf etwa -56°C ab und erhöht den Druck auf 5 Bar. So wird ein überkritischer Zustand des CO2s erzeugt – es befindet sich also sowohl in einem flüssigen als auch in einem gasförmigen Zustand. Deshalb wird dieses Verfahren auch überkritische CO2-Extraktion genannt.

    Das überkritische CO2 wird anschließend in die Extraktionskammer geleitet. Die Kammer füllt sich also mit dem Gas und das CO2 löst die Terpene und Cannabinoide aus dem Pflanzenmaterial ohne die wertvollen Inhaltsstoffe zu beschädigen. Anschließend landen die extrahierten Stoffe in einem Sammelbehälter und das CO2 wird durch einen Kondensator in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Das CO2 ist also wiederverwendbar. Im letzten Schritt der CO2-Extraktion wird den CBD Extrakten ein Öl (zum Beispiel Kokosnuss- oder Hanföl) hinzugefügt.

    Schritt 4: Reinigung

    Manche Unternehmen sind nach der CO2-Extraktion bereits fertig. Andere wiederum gehen weitere Schritte, um die Qualität und Reinheit ihres CBD Öls zu erhöhen – zum Beispiel die sogenannte Winterisierung. Warum ist das sinnvoll? Extrakte können pflanzliche Wachse enthalten, die der Lunge schaden können. Mit einer Winterisierung kann man das CBD von den Restprodukten trennen. Das funktioniert, indem man das CBD Extrakt mit Alkohol tränkt und einfriert. So kann man auch Terpene, CBD oder andere Cannabinoide herausfiltern, was allerdings zu einem weniger potenten Öl führt. Deshalb unterlassen viele CBD Anbieter diesen Schritt der Winterisierung.

    Tipp: CBD Isolat ist selten empfehlenswert. Das liegt am sogenannten „Entourageeffekt": Die verschiedenen Cannabinoide und Terpene in der Hanfpflanze wirken zusammen am besten – für eine maximale Wirkung bietet sich deshalb ein CBD Öl an, welches das gesamte Spektrum der wertvollen Cannabinoide und Terpene bietet.

    Ein weiterer möglicher Schritt ist außerdem die Decarboxylierung durch Erhitzung. Dieses Verfahren aktiviert verschiedene Verbindungen in der Pflanze, damit diese vom menschlichen Körper besser aufgenommen werden können. Man kann sowohl das rohe Pflanzenmaterial vor der Extraktion decarboxylieren als auch das gewonnene Öl nach der Extraktion.

    Schritt 5: Testen

    Jeder Anbieter von hochwertigem CBD Öl führt im letzten Schritt verschiedene Tests durch. Das gewährleistet die Qualität und Reinheit des Endprodukts – diese Tests sind jedoch nicht verpflichtend. Verbraucher sollten beim Kauf von CBD darauf achten, dass der Anbieter Testberichte von unabhängigen und seriösen Laboren bereitstellen kann.

    Ein CBD Test funktioniert meistens mit Hilfe eines Chromatographen. Mit diesem Verfahren können sich Stoffgemische in seine Einzelbestandteile auftrennen lassen – das ermöglicht eine genaue Untersuchung des Cannabinoiden-Profils im jeweiligen CBD Öl. Außerdem kann man das CBD Öl so auf Dünger und Schwermetalle überprüfen. Ob Cannabinoide, Terpene oder Schadstoffe: Der Laborbericht gibt genau Auskunft darüber, was im CBD Öl in welcher Konzentration enthalten ist.

    Tipp: Unabhängige Tests sind ein wichtiger Schritt in der Herstellung von CBD – sowohl für den CBD Anbieter als auch für den Konsumenten. Nur mit entsprechenden Tests gelingt die Qualitätskontrolle für den Anbieter – und nur so kann der Konsument wissen, ob das CBD Öl tatsächlich Premium Qualität bietet.

    Schlusswort

    Die Herstellung von hochwertigem CBD Öl ist ein langwieriger Prozess – die Grundlagen für hochwertige Endprodukte werden bereits beim Anbau der Hanfpflanzen gelegt und ziehen sich durch jeden Produktionsschritt. Wenn Sie hochwertiges CBD Öl kaufen möchten, sollten Sie als Verbraucher vor allem auf folgende drei Kriterien achten:

    1. EU-zertifizierte Hanfpflanzen
    2. Metodo di estrazione di CO2
    3. Unabhängige Labortests
    Nun wissen Sie, wie CBD Öl entsteht und können beim nächsten CBD Kauf eine fundierte Entscheidung treffen. Wenn Sie noch Fragen haben, sind wir jederzeit für Sie da. Oder schauen Sie sich direkt in unserem CBD Shop um und stöbern Sie durch unsere Produkte. Wir freuen uns auf Sie!
  • Wie Sie gute CBD Blüten erkennen – 6 Tipps und ein Irrtum

    Ob CBD Blüten, CBD Öl oder CBD Pollen: Wer CBD online kaufen möchte, sollte nicht an der falschen Stelle sparen – schließlich geht es um Ihre Gesundheit. Doch wie erkennen Sie Qualität und CBD Produkte, die das Geld wert sind? Im Folgenden verraten wir Ihnen, wie das ohne Vorkenntnisse bei Fiori CBD gelingt!

    Tipp 1: Farbe und Konsistenz sind nicht so wichtig

    An der Farbgebung und der Konsistenz können Sie nämlich nur die Anbaumethode ermitteln.

    • Indoor CBD Blüten sind meistens heller als Outdoor Blüten oder Blüten aus dem Gewächshaus. Das liegt vor allem daran, dass der Hanfzüchter Indoor sämtliche Parameter optimieren und kontrollieren kann – zum Beispiel das Wasser, die Nährstoffe, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.
    • Bei Outdoor CBD Blüten ist die Kontrolle sämtlicher Parameter nicht möglich. Die Natur spricht ein Wörtchen mit – und sorgt dafür, dass Outdoor CBD Blüten meist eine dunklere Farbe haben. Außerdem sind Outdoor Blüten häufig etwas feuchter und weicher als die trockenen und festen Indoor CBD Blüten.

    Warum sagt uns das nichts über die Qualität aus? Weil die grundlegende Anbaumethode (Outdoor oder Indoor) nicht auf die Qualität der Blüten schließen lässt. Viel wichtiger ist der Erntezeitpunkt, eine optimale Trocknung und eine bestmögliche Lagerung und Verarbeitung der CBD Blüten! Die gute Nachricht: Mit einem (oder mehreren) geschulten Blicken können wir diese Faktoren relativ zuverlässig bewerten.

    Übrigens: Die ideale Trockentemperatur für CBD Blüten liegt zwischen 18 bis 24° Celsius. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte dagegen bei 40 bis 55 Prozent liegen.

    Tipp 2: Bei CBD Blüten genau hinschauen

    Das Aussehen der CBD Blüten lässt uns die Sauberkeit und den Erntezeitpunkt bewerten. Nehmen Sie Ihre CBD Blüten in die Hand und sehen Sie genau hin: Sind Verunreinigungen wie Haare oder Schmutzpartikel zu sehen? Oder befinden sich auf den Blüten gar Schimmel oder Schädlinge? Nehmen Sie sich eine Lupe, um die Qualität Ihrer CBD Blüten zu überprüfen. Manchmal sind Verunreinigungen oder Schimmelbefall mit bloßem Auge kaum zu sehen.

    Auch die Farbe der Trichome ist ein wichtiges Kriterium: Eine reife CBD Blüte sollte milchige bis bräunlich-trübe Trichome haben. Wenn die Trichome klar oder durchsichtig sind, kann das auf einen zu frühen Erntezeitpunkt hinweisen.

    Wichtig: Selbst die besten Hersteller können Schimmel mal übersehen. Wenn Sie einen guten CBD Anbieter gefunden haben, müssen Sie nach einem einmaligen Schimmelbefall also nicht sofort nach einem anderen Anbieter suchen – frei nach dem Motto „einmal ist keinmal“. Spätestens nach mehrmaligen Schimmelbefall sollte Ihre Nachsicht jedoch ein Ende haben!

    Tipp 3: CBD-Werte sind kein Qualitätskriterium

    Wer CBD Blüten online kaufen möchte, sollte sich nicht von den CBD-Werten blenden lassen – sie sagen nichts über die Blütenqualität aus. Es gibt CBD Produkte mit hohen CBD-Konzentrationen von minderwertiger Qualität und es gibt hochwertiges CBD mit niedriger CBD-Konzentration. Dass höher konzentriertes CBD automatisch besser ist, ist ein großer Irrtum!

    Der CBD-Gehalt spielt also ausschließlich für den Anwendungszweck eine wichtige Rolle. Wer beispielsweise schwere und chronische Krankheiten behandeln möchte, sollte eher eine hohe CBD-Konzentration wählen.

    Was ist wichtiger als die CBD-Werte? Das Spektrum der Terpene und Cannabinoide, mit denen CBD eine Wechselwirkung eingeht. Vollspektrum-CBD ist meistens die beste Wahl und bietet Ihnen einen wertvollen Synergieeffekt für maximale Wirkung!

    Tipp 4: Auf die Verpackung schauen

    Nicht nur die Blüten selbst können Ihnen Auskunft über die Qualität geben. Schauen Sie auch auf die Produktbeschreibung bzw. informieren Sie sich über den Hersteller. Das größte Hersteller-Qualitätskriterium für CBD Blüten sind EU-zertifizierte Hanfsorten und legale THC-Werte von maximal 0,2% THC. Bei anderen CBD Produkten (wie zum Beispiel CBD Öle) ist auch die Extraktionsmethode wichtig. Empfehlenswert ist die CO2-Extraktion!

    Tipp 5: Auf den Geruch achten

    Hochwertige CBD Blüten können Sie häufig am Geruch erkennen. Minderwertige Blüten riechen kaum oder haben manchmal ein extrem fruchtiges oder künstliches Aroma. Letzteres lässt auf eine Behandlung mit Terpenen oder Aromastoffen schließen. Gute CBD Blüten haben einen dezenten, natürlichen Geruch! Oftmals verstärkt sich der Geruch natürlicher Blüten, sobald man sie zerkleinert oder die Blüten aufbricht. Probieren Sie es mit Ihren CBD Blüten aus!

    Tipp 6: Der Geschmack ist ebenfalls wichtig

    Je schonender CBD Blüten getrocknet werden, desto weniger Chlorophyll enthalten sie. Das macht das Raucherlebnis sanfter, weil die Terpene und Aromen optimal erhalten sind. Zu schnell oder nicht optimal getrocknete CBD Blüten können dagegen häufig in der Kehle kratzen.

    Tipp 7: Auf die Asche achten!

    Die Asche und das Abbrennverhalten können viel über die Qualität Ihrer CBD Blüten aussagen. Die Asche von optimal angebauten und getrockneten CBD Blüten sollte hell sein. Eine dunkle Asche weist auf Verunreinigungen wie Düngerrückstände oder eine zu hohe Blütenfeuchtigkeit hin.

    Schlusswort

    Gute CBD Blüten zu erkennen ist also gar nicht so schwer. Wer Qualität schätzt, sollte sich einen vertrauenswürdigen Anbieter suchen, der hochwertige CBD Blüten aus EU-zertifzierten Hanfpflanzen bietet. Das ist bei CBDNOL® der Fall. Schauen Sie gerne mal durch unser Sortiment!

  • CBG Blüten: Das nächste Cannabinoid, das durchstartet?

    Während CBD die Welt erobert, fliegt CBG noch unter dem Radar. Doch die Nachfrage steigt – und der große CBG-Hype scheint nur noch eine Frage der Zeit. Was macht CBG so besonders? Wie wirken CBG Blüten und was ist der Unterschied zu CBD? Das und mehr beantworten wir Ihnen in diesem Artikel!

    Was ist CBG?

    CBG ist ein Cannabinoid der Hanfpflanze. Neben THC und CBD wird CBG wahrscheinlich das nächste Cannabinoid sein, das weltweite Popularität erlangen wird. Dafür gibt es einen guten Grund: CBG gilt als „Mutter-“ bzw. „Stammzellen“-Cannabinoid. So wie unsere menschlichen Stammzellen als Rahmen für jede weitere Zelle in unserem Körper dienen, beginnt jedes Cannabinoid als CBG. Erst später kommt es zu chemischen Veränderungen, die CBG in eines der anderen Cannabinoide (zum Beispiel CBD, THC, CBD) verwandeln. Deshalb ist CBG für Cannabinoidforscher auf der ganzen Welt von großem Interesse.

    Was sind CBG Blüten?

    Eine CBG Blüte ist eine Knospe der Cannabispflanze mit einer besonders hohen CBG-Konzentration. Die Knospen bieten besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe und Terpene – und CBG Blüten sind die natürlichste Form von CBG. Während frühere CBG Blüten meist nur einen CBG-Gehalt von 1% oder weniger hatten, haben unsere CBG Blüten heutzutage einen Gehalt zwischen 9 und 10% CBG. 

    Tipp: Die beste Art CBG Blüten zu konsumieren, ist das Verdampfen. Mit einem sogenannten Vaporizer können Sie die wertvollen Inhaltsstoffe der CBG Blüten optimal inhalieren und Ihre Lunge schonen. Wenn Sie Nichtraucher sind, sollten Sie jedoch auchmit dem Vapen nicht beginnen. CBD oder CBG Öl ist hier die bessere Wahl!

    Mögliche Wirkungsweisen von CBG Blüten

    CBG scheint eine ähnliche Wirkung wie CBD zu haben. Wie andere Cannabinoide interagiert CBG mit dem Endocannabinoidsystem unseres Körpers, um physiologische und kognitive Prozesse wie Schmerzreaktion, Stimmung, Schlafzyklen, Gedächtnis und motorische Funktionen zu beeinflussen.

    Synergieeffekte von CBD und CBG Blüten

    Sie können nicht zwischen CBD und CBG Blüten entscheiden? Das sollten Sie sowieso nicht tun – denn Cannabinoide und Terpene wirken am besten zusammen. CBG und CBD erreichen ihr volles Potenzial im Einklang. Mit den CBG Blüten und CBD Blüten von CBDNOL können Sie beide Cannabinoide im nahezu perfekten Verhältnis von 1:1 mischen und das beste aus beiden Cannabinoiden erhalten!

    FAQ: 4 weitere Fragen zu CBG Blüten

    1. Was bedeutet CBG?

    CBG steht für Cannabigerol. Cannabigerol ist eines von etwa 80 Cannabinoiden der Hanfpflanze – die bekanntesten Cannabinoide sind THC und CBD.

    1. Machen mich CBG Blüten high?

    Nein! Genau wie CBD machen CBG Blüten Sie nicht high – denn Cannabigerol ist keine berauschende Substanz. Solange Sie legale CBG Blüten kaufen (mit maximal 0,2% THC-Gehalt), werden Sie durch den Konsum von CBG Blüten kein Rauschgefühl erleben. Deshalb gelten CBG und CBD Produkte in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel und fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

    1. Wie unterscheiden sich CBD und CBG?

    Beide Cannabinoide scheinen eine wohltuende Wirkung zu haben, indem sie die natürlichen Prozesse des Körpers beeinflussen. Die genaue Wirkungsweise beider Cannabinoide ist noch nicht ausreichend erforscht, doch der größte Unterschied könnte sein: Während CBD in erster Linie auf das Nervensystem und das Immunsystem wirkt, scheint CBG vor allem mit Bakterien zu interagieren und verdauungsfördernde Eigenschaften auszuüben. Nebenbei scheint CBG mit dem GABAA-Rezeptor zu interagieren – dies ist der wichtigste inhibitorische Rezeptor im zentralen Nervensystem.

    Übrigens: Chemisch gesehen sind CBD und CBG recht ähnlich – es scheint sogar, dass CBD nur ein oder zwei Assoziationsgrade vom ursprünglichen „Stammzellen-Cannabinoid“ CBG entfernt ist.

    1. Kann ich CBG Blüten online kaufen?

    Ja! Bei CBDNOL® können Sie hochwertige CBG Blüten zu fairen Preisen legal online kaufen und sich die Blüten bis an die Haustür liefern lassen. Wie bei allen Hanfblüten sollten Sie einen renommierten und seriösen Anbieter suchen, der saubere und im Labor getestete CBG Blüten aus EU-zertifizierten Anbau anbietet.

  • Die Hanfpflanze (Cannabis Sativa): Herkunft und Geschichte der ältesten Nutzpflanze der Welt

    Wussten Sie, dass Menschen Hanf bereits vor Tausenden von Jahren als Heil- und Nutzpflanze nutzten? Tatsächlich ist die Geschichte der Hanfpflanze eng verknüpft mit dem technischen Fortschritt der Menschheit. In diesem Artikel werfen wir einen Blick in die   Geschichte der ältesten Nutzpflanze der Welt.

    Alles begann in Asien...oder?

    Hanf ist so alt, dass noch immer unklar ist, wann und wo Hanf als Nutzpflanze tatsächlich erstmals auftauchte. Während viele Forscher den Ursprung des Nutzhanfes in Asien sehen, gehen andere vom Nahen Osten aus. Unbestritten ist, dass Hanf bereits 5000 v. Chr. im alten China angebaut wurde. Das widerstandsfähige und günstigere Hanf löste dort vor allem Tierhäute ab – die meisten Menschen trugen es täglich. Die Hanf-Dominanz in China hielt bis ins 13. Jahrhundert. Dann übernahm die aus Indien importierte Baumwolle die Herrschaft.

    Übrigens: Die ersten Seile aus Hanffasern stammen ebenfalls aus China (um etwa 2.800 v. Chr.). Auch das älteste Papier der Welt ist in China um 140 bis 87 v. Chr. aus Hanffasern erstellt worden. 

    Hanf in Europa

    Über Russland, Litauen und Schweden gelangte die Hanfpflanze nach Europa. Die ältesten bekannten Schriften über die Hanfnutzung in Europa stammen aus dem Jahre 800 n. Chr. – es handelt sich um eine Anweisung von Karl dem Großen an die Bauern, doch bitte mehr Hanf anzubauen. Bis ins 19. Jahrhunderte war Hanf ein unerlässlicher Rohstoff in Europa. Ob Schiffskarten, Wertpapiere, Zeitungen, Papiergeld, Bücher: All das und mehr wurde aus Hanf produziert. Selbst die Bibel wurde einst aus Flachs- und Hanffasern hergestellt.

    Global Diaspora und Hanf in Amerika

    Spanische Seefahrer brachten Hanf um 1500 erstmals nach Amerika. Dort entwickelte sich Hanf schnell zu einem der wichtigsten Rohstoffe überhaupt – zwischen 1631 und dem Beginn des 19. Jahrhunderts war Hanf in Nordamerika sogar weit verbreitetes Zahlungsmittel. Levi Strauss stellte 1870 die erste Jeans der Welt aus Hanf her – und einige Staaten schrieben ihren Bauern den Hanfanbau sogar per Gesetz vor. Die ersten Entwürfe der US-amerikanischen Verfassung wurden auf Hanfpapier geschrieben und auch die erste amerikanische Flagge wurde aus Hanf gefertigt.

    Der Krieg gegen Hanf

    Mit dem Aufkommen von Baumwolle und synthetischen Stoffen wurde Hanf in Amerika in den 1970er Jahren zusammen mit Marihuana verboten. Hanfpflanzen wurden von Medien, Politikern, Industriellen (allen voran William Randolph Hearst und Unternehmen regelrecht verteufelt und schnell schwappte die Hetzkampagne auch in andere Länder. In Deutschland wird das „Opiumgesetz“ am 22. Dezember 1971 zum heutigen „Betäubungsmittelgesetz“ (BtMG) umbenannt. Cannabis wird im Gesetz wörtlich erwähnt und vollständig verboten. Im Januar 1972 tritt das Betäubungsmittelgesetz in Kraft.

    Hanf in der Neuzeit

    Heute liegt Hanf wieder voll im Trend. Nicht zuletzt aufgrund des Klimawandels wächst der Bedarf an alternativen und umweltfreundlichen Materialien – und Hanf ist eine naheliegende und hervorragende Wahl. Der Anbau von Hanf- und Marihuanapflanzen wird in immer mehr Ländern legalisiert und CBD ist weltweit auf dem Vormarsch. Nach Jahren im Verbot findet die älteste Nutzpflanze der Welt den Weg zurück in die breite Gesellschaft. Endlich!

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